Bereits zum siebten Mal nahmen wir heuer am alljährlichen Jugendcup in Tragwein teil, welcher heuer zum achten Mal veranstaltet wurde. Anstatt wie in den vorangegangen Jahren traten wir heuer nicht mit zwei sondern sogar mit drei Gruppen zu je vier Personen den Bewerb an. Dabei waren zwei davon mit unseren Mädels und die dritte Gruppe mit unseren Jungs besetzt.
Der Jugendcup in Tragwein ist in eine spezielle Bewerbsform gekleidet, die verschiedene Elemente des traditionellen Angriffslauf eines Jugendbewerbes sowie des Staffellaufs verbindet. Zwei Jungfeuerwehrmitglieder bestreiten hierbei die Hindernisse wie bei einem normalen Hindernislauf (aber auf verkürzter Strecke) und müssen im Anschluss alles geben um den Behälter der Spritzwand mit der Kübelspritze schnellstmöglich zu füllen. Sobald dies geschehen ist, haben weitere zwei Personen die Aufgabe die Leiter wie im Staffellauf zu überwinden und danach die Schläuche an den Verteiler anzukuppeln und damit auf schnellstem Wege das Ziel zu erreichen. Ausgetragen wurde der Bewerb nach dem bereits bekannten System bei dem man sich durch zwei Grunddurchgänge entweder für den “1er Cup” oder den “2er Cup” qualifiziert. Nachfolgend steigt nach jedem Durchgang die beste Hälfte der Teilnehmer in die nächst Runde auf, bis im Finale nur mehr zwei Gruppen übrig bleiben.

Unsere Mädels (St. Veit. 2+3) schlugen sich im 2er-Cup sehr wacker und konnten einige Top-Zeiten abliefern. St. Veit 3 reihte sich zu Beginn immer in den vordersten Rängen des Klassements ein. Im Viertelfinale passierte dann aber leider ein kleiner “Ausrutscher” und so war in dieser Runde leider Endstation. Auch unsere Jungs starteten heuer nach ein paar kleinen Hoppalas in den Qualifikationsdurchgängen immer 2er Cup konnten dann aber immer bessere Leistungen abrufen und marschierten geradewegs in das Finale bei dem dann nach einem kleinen Fehler schlussendlich Platz 2 herausschaute. Die Freude über den Rang nach acht (!) anstrengenden Läufen war aber trotzdem groß.
Im Endeffekt war es ein toller Bewerb bei dem wir auch wieder einiges für die kommende Saison gelernt haben.

(LM Simon Baumgartner)

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